Das Leben auf der Straße ist so verwundbar...Kinder, die auf der Straße leben müssen, sind der Gewalt, Ausbeutung, sexuellem Missbrauch und der Prostitution ausgesetzt. Um überleben zu können, verdienen sie ein paar Pesos durch Einweisen oder Waschen vorn Autos, sie durchstöbern Müll, betteln, stehlen und verkaufen Drogen.
Trotz aller Gefahren gibt es immer wieder Kinder, die sich für ein Leben auf der Straße entscheiden und sich von ihren Familien trennen. 
Die häufigsten Gründe... für diesen Schritt sind:
- Zerrüttete Familienverhältnisse
- Vernachlässigung / Missbrauch in der Familie
- Schulabbruch
- Ein Familieneinkommen unterhalb der Armutsgrenze
- Druck durch Altersgenossen

Diese Kinder brauchen eine Zuflucht... einen Ort wo sie jederzeit hingehen können, eine Gemeinschaft, der sie sich zugehörig fühlen.
Mit seinem Zentrum in der Stadt Cagayan und den vier hauptamtlichen Mitarbeitern bietet Gugma sa Kabataan ein solches Domizil für die Straßenkinder. Es ist ein Ort, an dem Kinder sich gegenseitig in ihrer Einzigartigkeit respektieren sollen, in dem die Fähigkeiten eines jeden Kindes bestätigt und anerkannt werden. Es schafft eine Atmosphäre von Vertrauen und Gruppenbildung, um Aggression und Angst zu überwinden. Auch ist es ein Ort, welcher Kinder motiviert, eine neue spirituelle Orientierung zu schaffen und zu erleben; eine Orientierung, die den Kern des ?Seins? berührt, die Quelle von Hoffnung, Liebe und Vertrauen.
Mit dieser Zielsetzung wurde Gugma sa Kabataan (Liebe für Kinder) im Dezember 2004 als gemeinnützige Nicht-Regierungs-Organisation (NGO) gegründet und im Mai 2005 offiziell vom philippinischen Staat als solche anerkannt.
Dies sind einige Eckpunkte aus dem Selbstverständnis von Gugma sa Kabataan: 
Vision | | Jedes Kind ist mit Fähigkeiten und Bestrebungen ausgestattet, die ganzheitlich entwickelt werden sollen. | | | | Auftrag | | Mit den Kindern arbeiten und Möglichkeiten schaffen, sie in Familie, Schule und Arbeitsmarkt zu integrieren. | | | | Allgemeinziel | | Die Kinder davon abhalten, die Straße als ihr Zuhause oder ihre Lebensgrundlage zu wählen. | | | | Einzelziele | 1. | Üben von Fertigkeiten, die für die Selbstständigkeit notwendig sind | | 2. | Wiederherstellung des Kontakts mit den Familien; und, falls dies nicht möglich ist, das Anfragen bei anderen Organisationen nach einer Bleibe | | 3. | Nachhilfeunterricht, um das Wissen zu vermehren | | | | Programme | 1. | Erziehung | | 2. | Unterstützung | | 3. | Organisation | | | | Services | 1. | Beratung jedes Kindes und seiner Familie | | 2. | Workshops zur Selbsthilfe | | 3. | Vernetzung mit Regierungs- und Nicht-Regierungs-Organisationen | | 4. | medizinische, psychologische, rechtliche und geistliche Unterstützung | | 5. | Beschaffung von Ausweisen | | 6. | Bereitstellung von Nahrung | | 7. | Nachhilfeunterricht | | | | Zielgruppe | | Straßenkinder bis 18 Jahre |


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